Für gute Videos braucht es heute nicht zwingend eine große Kameraausrüstung. Ein aktuelles Smartphone reicht für Social Media, Reels, Interviews oder kurze Unternehmensvideos in vielen Fällen vollkommen aus.
Entscheidend sind oft ganz andere Dinge: guter Ton, vernünftiges Licht und ein stabiles Bild.
Wer regelmäßig Videos für Instagram, LinkedIn, TikTok oder die eigene Website produzieren möchte, kann sein Smartphone deshalb schon mit wenigen Zubehörteilen deutlich aufwerten.
Hier sind unsere Empfehlungen für ein einfaches Smartphone-Video-Setup.
1. Funkmikrofon für verständlichen Ton
Ein gutes Bild bringt wenig, wenn der Ton schlecht verständlich ist. Gerade bei Interviews, Reels oder Videos, in denen direkt in die Kamera gesprochen wird, empfehlen wir deshalb ein externes Funkmikrofon.
Das kompakte Mikrofon lässt sich direkt mit dem Smartphone verbinden und der Sender kann beispielsweise am Hemd oder Pullover befestigt werden. Dadurch befindet sich das Mikrofon deutlich näher an der sprechenden Person als das Smartphone selbst.
Wichtig: Beim Kauf unbedingt auf den richtigen Anschluss achten. Je nach Smartphone wird eine andere Variante benötigt.
iPhone mit USB-C → USB-C-Version
ältere iPhones → Lightning-Version
viele Android-Smartphones → USB-C-Version
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Unsere Empfehlung: Wenn ihr nur ein Zubehörteil für eure Videos kaufen möchtet, würden wir zunächst beim Mikrofon anfangen. Ein klarer Ton macht bei Videos einen enormen Unterschied.
2. Softboxen für besseres Licht
Gutes Licht sorgt dafür, dass Smartphone-Aufnahmen sofort professioneller wirken.
Natürlich kann man hervorragend mit Tageslicht arbeiten. Wer aber regelmäßig am gleichen Ort Videos produziert – beispielsweise im Büro, Besprechungsraum oder Studio – wird mit einer zusätzlichen Beleuchtung deutlich unabhängiger.
Mit zwei Softboxen lässt sich das Gesicht gleichmäßig ausleuchten und harte Schatten können reduziert werden.
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Die Beleuchtung ist aus unserer Sicht optional. Wer zunächst mit kleinem Budget starten möchte, sollte zuerst gutes Tageslicht nutzen und später zusätzliche Lampen ergänzen.
3. Smartphone-Stativ für ein ruhiges Bild
Für Videos, bei denen eine Person direkt in die Kamera spricht, gehört ein Stativ für uns zum Grundsetup.
Damit lässt sich das Smartphone auf einer vernünftigen Höhe positionieren und der Bildausschnitt bleibt während der Aufnahme konstant.
Das ist besonders praktisch für:
Reels und Social-Media-Videos
Interviews
Erklärvideos
Mitarbeiter-Vorstellungen
Produktvideos
Videos für Websites und Landingpages
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Ein kleiner Tipp: Positioniert die Kamera möglichst auf Augenhöhe. Eine deutlich zu niedrige Smartphone-Position wirkt bei Videos häufig unvorteilhaft.
4. MagSafe-Halterung statt Smartphone-Klemme
Bei kompatiblen iPhones finden wir eine MagSafe-Halterung besonders praktisch.
Das Smartphone muss nicht jedes Mal in eine Halterung eingeklemmt werden, sondern wird einfach magnetisch befestigt. Gerade wenn während eines Drehs häufiger zwischen Smartphone-Nutzung und Aufnahme gewechselt wird, ist das deutlich angenehmer.
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Für Android-Geräte oder iPhones ohne MagSafe kann natürlich weiterhin eine klassische Smartphone-Halterung verwendet werden.
Was braucht man wirklich zum Start?
Man muss nicht sofort ein komplettes Studio einrichten.
Für den Einstieg würden wir das Setup so priorisieren:
1. Smartphone
Die Kamera moderner Smartphones ist für viele Anwendungen bereits mehr als ausreichend.
2. Mikrofon
Guter Ton ist einer der wichtigsten Faktoren für professionell wirkende Videos.
3. Stativ + Smartphone-Halterung
Damit stimmt der Bildausschnitt und die Kamera bleibt ruhig.
4. Zusätzliche Beleuchtung
Wenn kein gutes Tageslicht vorhanden ist oder regelmäßig am gleichen Ort produziert wird, können Softboxen das Setup sinnvoll ergänzen.
Damit lässt sich bereits ein erstaunlich professionelles Setup für Social Media und Unternehmenskommunikation aufbauen.
Noch wichtiger als die Technik: einfach anfangen
Bei der Videoproduktion wird häufig sehr viel über Kameras, Objektive, Licht und Mikrofone gesprochen. Dabei ist das wichtigste Werkzeug meistens schon vorhanden: das Smartphone in der Hosentasche.
Ein gutes Thema, eine klare Botschaft und eine authentische Präsentation sind am Ende wichtiger als das teuerste Equipment.
Mit einem vernünftigen Mikrofon, einem stabilen Stativ und etwas Licht lassen sich jedoch einige der typischen technischen Probleme sehr einfach vermeiden.
Dann heißt es vor allem: Kamera an und loslegen.
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