Die Bedeutung von physischen Unterschriften in der digitalen Welt

Die physische Unterschrift auf Papier wird oft als Nachweis dafür betrachtet, dass der Unterzeichner das Dokument gelesen hat und damit einverstanden ist. Doch in der heutigen digitalen Welt können digitale Signaturen und die Zwei-Faktor-Authentifizierung eine bessere Alternative bieten.

31. März 2023
Die Bedeutung von physischen Unterschriften in der digitalen Welt

In der heutigen digitalen Welt hat die Notwendigkeit von physisch unterschriebenen Dokumenten trotz der vielen Fortschritte in der Technologie und der weitverbreiteten Nutzung von E-Signaturen oder anderen Technologien immer noch Bestand. Insbesondere bei behördlichen Anträgen oder rechtlichen Angelegenheiten ist es oft erforderlich, dass Dokumente im "Original" unterschrieben werden. Doch was bedeutet das genau und warum ist es immer noch so wichtig?

Die physische Unterschrift auf einem Dokument wird oft als Nachweis dafür betrachtet, dass der Unterzeichner das Dokument tatsächlich gelesen hat und damit einverstanden ist. Darüber hinaus gibt es bestimmte behördliche Anforderungen, die die Verwendung von physischen Unterschriften erfordern. Dies kann bei Anträgen für die Beantragung von Lizenzen, Genehmigungen oder auch bei der Unterzeichnung von Verträgen und Anträgen der Fall sein.

Ist eine Unterschrift auf einem Dokument wirklich sicher?

Doch ist dieses Verfahren wirklich sicher? Wurde das Dokument tatsächlich von einem Menschen unterschrieben? Was ist, wenn ein Roboterarm exakt die Unterschrift von einem Menschen darstellen kann? Technisch ist das so weit kein Problem! Der Roboterarm kann mit einem Kugelschreiber oder einem besonderen Füller eine Unterschrift exakt zeichnen. Ist die Unterschrift dadurch echt? Der Füller ist ein Werkzeug, um die Unterschrift zeichnen zu können. Der Roboterarm ein zusätzliches Werkzeug, um nicht physisch anwesend zu sein. Die Unterschrift ist damit ein “Original” !

Wer hat wirklich unterschrieben?

Es ist auch kein Problem, mit einem anderen Namen zu unterschreiben. Es gibt zahlreiche Unterschriften von Prominenten auf Wikipedia, die man herunterladen und für diesen Zweck nutzen könnte. 

Doch wie kann man jetzt wissen, ob der Roboterarm oder der Mensch direkt mit dem Füller unterschrieben hat? Da die Unterschrift für jeden zugänglich ist und verschiedenen Dokumenten abgelesen werden kann, ist der Schreibstil als solcher kein Garant für eine echte Unterschrift.

Zudem ist unklar, ob der Unterzeichner wirklich die angegebene Person ist. Seit über 14 Jahre unterschreibe ich regelmäßig mit einer anderen Unterschrift. Wer sagt mir, dass die Unterschrift auf dem Dokument wirklich von mir kommt? Dabei sind es nicht nur Annoncen, sondern auch ein komplett anderer Schreibstil. Mal unterschreibe ich mit Links und mal mit der rechten Hand. Das sehen definitv nicht gleich aus.

Wie kann also die Unterschrift unter einem Dokument nachweisen, dass das Dokument gelesen und die Person mit dem Inhalt einverstanden ist. In der heutigen Zeit kann das kein Nachweis mehr sein! Wir benötigen dringend andere Lösungen!

Die E-Signatur - eine analoge Methode digitalisiert

Eine E-Signatur, auch als elektronische Unterschrift bezeichnet, ist eine Methode zur Authentifizierung eines Dokuments oder einer Datei durch eine digitale Unterschrift. Im Gegensatz zur traditionellen handschriftlichen Unterschrift kann die E-Signatur schnell und einfach über das Internet erstellt werden.

Eine E-Signatur kann auf verschiedene Arten erstellt werden, wie zum Beispiel durch das Scannen einer handschriftlichen Unterschrift und das Einfügen in ein elektronisches Dokument, durch die Verwendung von Stift- und Tablet-Technologie oder durch die Verwendung von speziellen elektronischen Signatursoftware-Tools. 

In jedem Fall wird die E-Signatur mit einem eindeutigen Identifikator wie einer E-Mail-Adresse oder einem Passwort verbunden, um sicherzustellen, dass sie von einer bestimmten Person erstellt wurde. Etwas umständlich und es wird wieder ein analoger Prozess dargestellt.

Zwei-Faktor-Authentifizierung als eindeutiger Nachweis

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine Methode zur sicheren Zugriffskontrolle auf Systeme oder Dienste. Sie basiert auf der Verwendung von zwei unterschiedlichen Identifikationsfaktoren, um die Identität eines Benutzers zu bestätigen. Typischerweise sind dies etwas, was der Benutzer weiß (z. B. ein Passwort) und etwas, das der Benutzer besitzt (z. B. ein Mobiltelefon).

Ein Beispiel für die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist der Prozess, bei dem ein Benutzer nach Eingabe seines Passworts eine Bestätigungsnachricht auf sein Mobiltelefon erhält. Diese Nachricht enthält einen Code, der vom Benutzer eingegeben werden muss, um den Zugriff zu gewähren. Da der Benutzer nur dann Zugriff erhält, wenn er beide Faktoren erfolgreich bestätigt hat, wird die Sicherheit erhöht.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird oft als zusätzliche Sicherheitsschicht verwendet, um die Identität von Benutzern zu bestätigen und die Wahrscheinlichkeit von unbefugtem Zugriff zu verringern.

Für Banken ist diese Methode bereits Pflicht. Es stellt sich die Frage, warum wir z.B. mit unserem Bankkonto ein bestimmtes Dokument signieren können. So ein Verfahren ist, im Vergleich zu einer Unterschrift vom SignRobot, eine bessere Möglichkeit, einfach, schnell und sicher ein Dokument zu unterzeichnen.


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